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Aktion "Friedenslicht aus Bethlehem"

1986 entstand in Österreich beim ORF die Idee des Friedenslichtes - die Idee, ein Licht an der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem zu entzünden und als Symbol des Friedens von Hand zu Hand in alle Welt weiterzugeben. Seither wird jedes Jahr ein Licht in der Geburtsgrotte in Bethlehem entzündet und mit dem Flugzeug nach Wien gebracht. Von dort aus bringen es Vertreter vieler Länder in ihre Heimat. In Deutschland, Tschechien, Italien und der Schweiz haben die Aufgabe die versch. Pfadfinderverbände übernommen. Sie bringen das Friedenslicht in die meisten Europäischen Länder und sogar in die USA.

 

 

Seit vielen Jahren ist die "Aktion Friedenslicht" auch bei uns ein fester Punkt im Jahr und ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Denn das Abholen und Weitergeben des Lichts aus Bethlehem ist in vielerlei Hinsicht etwas ganz besonderes. Zum einen ist die Aktion für uns, als christlicher Pfadfinderverband und als Teil der Gemeinde Hl. Kreuz, eine wunderbare Möglichkeit, uns auf unsere ganz spezielle Weise am Gemeindeleben zu beteiligen. Zum anderen wollen wir uns das Prädikat "Friedensbotschafter" (*) nicht einfach nur auf unsere Fahne schreiben, sondern auch wirklich leben. Aber das Schönste und Beeindruckenste ist das Erlebnis, was dieses kleine Licht, das in der dunklen und kalten Jahreszeit von Bethlehem nach Wien, von Wien nach Speyer, von Speyer nach Zweibrücken und von dort zu ganz vielen Menschen nach Hause oder in Krankenhäuser und Altenheime gebracht wird, so vielen Menschen hier im Raum Zweibrücken bedeutet.

 

 

"Das Friedenslicht aus Bethlehem ist kein magisches Zeichen, das den Frieden herbeizaubern könnte. Es erinnert uns als Symbol vielmehr an unsere Pflicht, uns für den Frieden einzusetzen. So wie das Licht von Hand zu Hand weitergegeben wird, müssen wir auch den Frieden von Mensch zu Mensch wachsen lassen. So wie wir die kleine Flamme sorgsam behüten, müssen wir auch den Frieden behüten. Das Friedenslicht ist auch ein Zeichen der Hoffnung: Es hat sich in wenigen Jahren von einer kleinen Flamme ausgebreitet und leuchtet mit seiner Botschaft für Millionen Menschen." (Quelle: www.friedenslicht.de)

 

 

 

 

*: Die Pfadfinderbewegung ist auch eine Friedensbewegung. Ihr Gründer, Robert Baden-Powell, sowie die Pfadfinderbewegung selbst waren bereits für den Friedensnobelpreis nominiert.
"Wenn wir mit unseren Nachbarn in fremden Ländern und Übersee Freundschaft schließen und wenn sie unsere Freundschaft erwidern, so werden wir nicht das Verlangen haben, gegen sie zu kämpfen. Das ist bei weitem die beste Methode, um künftige Kriege zu verhindern und einen dauerhaften Frieden zu sichern." (Robert Baden-Powell)